Häufig gestellte Fragen zu Capriccio

Th. Berger

Revision: 1.1.2.8
Date: 1998/12/26 23:09:04

Inhaltsverzeichnis

      1. Installation
        1. Wird eine vorhandene allegro-Installation beeinträchtigt?
        2. Voraussetzungen
        3. Installation
        4. Start
        5. Lektüre
        6. Umstieg
      2. Was ist Capriccio?
      3. Kompatibilität
        1. Migration hin
        2. Migration zurück
        3. Wird Capriccio veralten?
        4. Welche Unterstützung gibt es?
      4. Systemanbindung
        1. Unter welchen Betriebssystemen läuft Capriccio?
        2. Handelt es sich um eine Windows-Anwendung?
        3. Handelt es sich um eine Client/Server-Anwendung?
        4. Kann ich Capriccio im Netzwerk einsetzen?
        5. Gibt es ein OPAC-Modul?
        6. Gibt es eine „WWW-Schnittstelle“?
        7. Gibt es eine Z39.50-Schnittstelle?
        8. Wie nutze ich die Normdaten-CD am besten?
        9. Gibt es eine Schnittstelle zur Textverarbeitung?
        10. Gibt es Schnittstellen für Fremddaten-Im- und Export?
        11. Was ist mit der Erwerbung?
        12. Was ist mit der Ausleihe?
      5. Probleme
        1. Nach dem Start sehe ich Salat!
        2. Ich bekomme Meldungen mit „Umgebungsspeicher“
        3. Ich habe Probleme beim Drucken
        4. Nach dem Beenden bleibt ein „totes“ Fenster zurück
        5. OPAC-Überschrift
        6. Ich sehe unterschiedliche Zeichen
        7. Die Zeichendarstellung ist so scheußlich. Was kann ich tun?
      6. Katalogisierung und Bedienung
        1. Kategorie xx wird nicht richtig angezeigt
        2. Wieviele Künster kann ich in einer Titelaufnahme erfassen?
        3. Wie kann ich weitere Künstler ergänzen?
        4. Kann ich mehrere Formschlagworte benutzen?
        5. Wie kann ich eine Liste drucken?
        6. Ich habe 'Ausstellung' eingegeben und sehe 'ausst'
      7. Kleingedrucktes
        1. Wem gehört Capriccio?
        2. Kostet Capriccio etwas?
        3. Darf ich eigene Veränderungen vornehmen (lassen)?
        4. Campuslizenz
        5. Aboverlängerung allegro-C
      8. Anpassungen
        1. Ostwest-Zeichensatz abklemmen
        2. Flip-Anzeige wegnehmen
        3. „Ausst.“
        4. Ausstellungsorte
        5. Export anpassen

1 Anleitung zur Installation

Etwas unschön, aber für die ungeduldigen Leser zunächst die An- und dann erst die Einleitung…

1.1 Wird eine vorhandene allegro-Installation beeinträchtigt?

Nein.

Die Installation von Capriccio macht eine Kopie von den Teilen der vorhandenen Installation, die sie benötigt.

Bis auf eine evtl. bereits vorhandene Capriccio-Demo-Datenbank werden natürlich auch keine Datenbanken überschrieben.

1.2 Voraussetzungen

Siehe auch den Abschnitt „Systemanbindung“ ( (cf.)).

für Capriccio

für allegro-C

1.3 Installation

  1. Legen Sie die Capriccio-Installationsdiskette in Ihr Diskettenlaufwerk ein.

  2. Starten Sie das Cockpit Ihrer vorhandenen Installation des Standard-Allegro oder von Capriccio,

  3. gehen Sie zum Menuepunkt „neue Version“,

  4. Unterpunkt „Update-Installation“ und

  5. geben auf die entsprechende Frage den Laufwerksbuchstaben Ihres Diskettenlaufwerks (typischerweise A) ein.

  6. [Falls Sie eine vorhandene Capriccio-Installation aktualisiert haben:] Kopieren Sie die Indexparameterdatei cap.api aus dem Programmverzeichnis \capri\prg in alle Verzeichnisse mit Ihren Datenbanken, wobei Sie cap.api evtl. auf den Namen Ihrer Datenbank umbenennen. Indexieren Sie dann Ihre Datenbanken neu.

1.4 Start

Nach der Installation stehen Ihnen folgende Zugänge zur Verfügung:

capri.bat
(Aufruf als 'capri' oder durch anklicken) ist der Sofort-Einstieg in die Katalogisierung.

cockpit.bat
(Aufruf als 'cockpit' oder durch anklicken) ist der Einstieg ins allegro-Cockpit mit voreingestellter Datenbank.

Unter Windows-Betriebssystemen möchten Sie vermutlich zu diesen beiden Startdateien Verknüpfungen auf dem Desktop anlegen.

1.5 Lektüre

Das Allegro-Systemhandbuch ist schwer verdaulich, unbedingt kennen sollten Sie allerdings:

Alle diese Dokumente sind über die UB der TU Braunschweig beziehen:
(http://www.biblio.tu-bs.de/allegro/)

1.6 Nutzung einer vorhandenen Datenbank

Diese Beschreibung funktioniert zunächst einmal nur für Datenbanken, die unter dem Standardschema und den v15e-Parametern funktionieren. Für ältere Datenbanken sind evtl. zunächst die Umsetzungen auf die konsolidierten v15e-Parameter vorzunehmen, vgl. allegro-news Nr. 50 (2).

Folgende Schritte sind vorzunehmen:

  1. Identifizieren Sie Ihre alte Datenbank (sie wird typischerweise in einem Unterverzeichnis von \allegro liegen und viele Dateien beinhalten, deren Name mit cat anfängt). Als Hilfe dienen Ihnen dabei die Anzeigen im Cockpit, speziell die für das Verzeichnis (Anzeige links in der dritten Zeile von unten) und den Namen der Datenbank (zweite Zeile von unten).

  2. Erzeugen Sie unterhalb von \capri ein neues Verzeichnis mit einem Namen Ihrer Wahl und kopieren Ihre Datenbank dorthinein.

  3. Löschen Sie von den kopierten Dateien alle mit den Extensionen .cfg, .api, .apr und .apt. Es sollten nur Dateien mit den Extensionen .ald, .adx, .tbl und vermutlich auch .res und .stl übrigbleiben. Die Namen aller übriggebliebenen Dateien sollten in den ersten Buchstaben gleich dem Namen der Datenbank sein (etwa cat).

  4. kopieren Sie aus dem Capriccio-Programmverzeichnis \capri\prg die Datei cap.api in das neue Verzeichnis und benennen Sie die Datei so um, daß sie xxx.api heißt, wobei xxx für den Namen der Datenbank steht. (etwa xxx = cat).

  5. probieren Sie aus dem Capriccio-Cockpit heraus aus, ob Sie die neue Datenbank einstellen (Menuepunkt „Optionen / Datenverzeichnis“) und aufrufen (Menuepunkt „Routinen / benutzen“) können.
  6. indexieren Sie sie die Datenbank (Menuepunkt „Routinen / organisieren / i = Index wiederherstellen“) neu.

  7. Stellen Sie Pfad und Namen der neuen Datenbank in der Vorgabendatei (Menuepunkt „Optionen / Vorgaben“) permanent ein (Zeilen 8 und 56).

  8. Passen Sie die Einstellungen in der Datei ini_cap.bat an, dort in Zeile 21 bzw. 23.

  9. Passen Sie die Datei opac.bat auf den neuen Pfad und Namen an (letzte Zeile, -d... und -b...)

2 Was ist Capriccio?

Capriccio ist ein Satz von alternativen Parameterdateien für das Standardkategorienschema (konsolidiertes Format) von allegro-C.

Dabei wurden folgende Aspekte besonders berücksichtigt:

Die Spezifikation für die Indexgestaltung erfolgte durch eine spontan gebildete Arbeitsgruppe der AKMB (Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken, auch im Internet zu finden unter
http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/ulb/akmb_hom.htm).

3 Kompatibilität

3.1 Kann ich meine bisherige allegro-Datenbank unter Capriccio benutzen?

Ja. Es ist jederzeit möglich, anstelle der Parameterdateien des Standardsystems von allegro („konsolidiertes Format“) diejenigen von Capriccio aufzuspielen und damit zu arbeiten.

Hierzu ist neben dem Austausch der Parameterdateien nur eine Neuindexierung der Datenbank(en) nötig, näheres dazu im Abschnitt „Umstieg“ ( (cf.)).

3.2 Kann ich Capriccio irgendwann wieder abschaffen?

Ja. Es ist jederzeit möglich, anstelle der Parameterdateien von Capriccio diejenigen des Standardsystems von allegro („konsolidiertes Format“) aufzuspielen und damit zu arbeiten.

Hierzu ist neben dem Austausch der Parameterdateien nur eine Neuindexierung der Datenbank(en) nötig.

3.3 Wird Capriccio veralten?

Anläßlich jeder neuen Version des allegro-Kernsystems (derzeit v15e) und des Datenformats (aktuell: „allegro-Format '96“ werden die Fehlerbehebungen, Veränderungen und Ergänzungen in den Capriccio-Parametern nachvollzogen und zur Verfügung gestellt.

Auf Veränderungen in der Struktur der Fremddaten (Downloadformate von CD-ROM-Anwendungen etc.) wird natürlich auch reagiert.

3.4 Welche Unterstützung gibt es?

Unterstützung gibt es auf mehreren Stufen:

  1. Zunächst einmal wird Capriccio weiterentwickelt. Da Capriccio von seinem Selbstverständnis her keine Entwicklung ist, sondern nur eine minimalistische Anpassung der allegro-Standardparameter, bedeutet dies aber nur, daß Änderungen an eben diesen Standardparametern nachvollzogen und zugänglich gemacht werden.

  2. Desweiteren können Sie Ihre eigenen Anpassungen in Capriccio „unterbringen“: Entweder als von allen begrüßte Fortentwicklung oder als private Variante, die aber zentral mitgepflegt wird.

  3. Spezielle Schulungen sollten nicht unbedingt notwendig sein. Die Bedienung von allegro ist zwar nicht einfach zu lernen, Capriccio ist aber bewußt so wenig speziell, daß Sie auch von den (etwa von der TU Braunschweig sehr presiwert) angebotenen Einsteigerschulungen Gebrauch machen können.

  4. Es ist zu erwarten, daß Sie anfangs nicht wissen, ob Sie die Titelaufnahmen „richtig“ machen. So etwas ist vermutlich aber nicht wirklich schulbar, sondern ergibt sich mit Erfahrung. Die Beispieldatenbank enthält einiges Anschauungsmaterial, eine gedruckte Beispielsammlung mit breiter Diskussion wird auch einmal erstellt werden (3).

    Versuchen Sie am besten, zunächst KollegInnen über die Schulter zu schauen, sich dann selber einzuarbeiten und dann wieder mit den KollegInnen für kniffligere Katalogisierungsfragen einen Konsens zu finden.

    Vielleicht wird ja auch im Rahmen der AKMB ein Anwenderzirkel zwecks Erfahrungsaustausch entstehen.

  5. Allegro bietet mächtige Möglichkeiten, Datensätze auch nachträglich global zu verändern. Es ist normalerweise nicht tragisch, wenn Sie etwas „falsch“ erfassen, wichtig ist dabei eher, daß Sie es stets und stets auf die gleiche Weise tun.

    Eins sollte beachtet werden, falls die Montage gewisser Kategorien für Bildschirmanzeige oder Index nicht korrekt ist: Sagen Sie Bescheid! Versuchen Sie nie (NIE!) aus diesem Grund die Daten wider besseres Wissen in unpassenden Kategorien zu erfassen! (4)

  6. Hilfe bei der Installation und bei Anpassungen gibt es durch „nette Nachbarn“ oder kommerzielle Anbieter. Die Allegro-Entwicklungsabteilung ist Ihnen gerne behilflich, diese oder jene ausfindig zu machen.

    [Die Installationsprozedur von Capriccio ist mit einigem Aufwand so gehalten, daß Sie eigentlich keine Hilfe benötigen. Probieren Sie es einfach einmal selber.]

4 Systemanbindung

4.1 Unter welchen Betriebssystemen läuft Capriccio?

Unter denselben wie auch allegro-C selber, also

Ebenso werden einige UNIX-Plattformen unterstützt.

Der avanti-Server (etwa für WWW-Anwendungen) ist verfügbar für Windows 95/98, Windows NT 4.0/5.0 (Intel) sowie für diverse Unix-Plattformen.

4.2 Handelt es sich um eine Windows-Anwendung?

Capriccio läuft wie allegro-C problemlos unter Windows, ist aber keine Anwendung mit graphischer Benutzerschnittstelle (GUI). In Vorbereitung sind genuine Windows-Versionen der Standardmodule, diese werden vermutlich im vierten Quartal 1998 einsatzfähig sein, auch für Capriccio.

4.3 Handelt es sich um eine Client/Server-Anwendung?

Zunächst einmal nicht: Die Netzwerkfähigkeit von allegro-C wird nicht durch eigene Methoden erreicht, sondern durch Nutzung der Client/Server-Funktionalität des Betriebssytems.

Es existiert für allegro allerdings ein dezidiertes Server-Modul namens avanti, das derzeit aber typischerweise nur für Internetanbindungen genutzt wird.

4.4 Kann ich Capriccio im Netzwerk einsetzen?

Ja. Genau wie das Standard-allegro funktioniert Capriccio unter allen gängigen Netzwerkdateisystemen. Die Standardlizenz von allegro-C unterscheidet nicht zwischen Einzel- und Mehrplatzbetrieb.

Die Katalogisierung im Netz benötigt keine spezielle Server-Software, insofern darf auf dem Netzwerkserver ein beliebiges Betriebssystem installiert sein, sofern es als Dateiserver für Microsoft-Clienten funktioniert. Neben den oben angegebenen Betriebsystemen kommen hier also zusätzlich infrage Microsoft NT auf alpha-Prozessoren oder diverse Unix-Derivate mit SAMBA oder PC-NFS.

Für den avanti-Server (etwa für WWW-Anwendungen) ist TCP/IP als (ein) Netzwerkprotokoll erforderlich.

Aber: Eine Netzwerkinstallation erfordert einige Vorüberlegungen (Pfade, Rechte, Leistung, Verantwortlichkeiten, Sicherung …). Überstürzen Sie nichts und planen ein bißchen.

4.5 Gibt es ein OPAC-Modul?

Das OPAC-Modul APAC.EXE gehört zum Standardumfang von allegro-C. Von der Oberfläche her ähnelt es dem Katalogisierungsmodul PRESTO.EXE, es erlaubt jedoch keine Schreibzugriffe auf die Datenbank und enthält eine (kleine) Menueführung.

Mit der Installation von Capriccio wird auf Ihrem Rechner eine opac.bat installiert, die Sie als Vorbild für den Benutzerzugang nehmen können.

Ebenfalls installiert wird mkopac.bat: Mit diesem Hilfsprogramm können Sie Ihre gesamte Datenbank in ein selbstextrahierendes Archiv umwandeln, das auf Diskette(n) kopiert an Interessenten weitergegeben werden kann. Das Archiv enthält alles, was auf einem fremden Rechner zum Zugriff auf die Daten notwendig ist, auch das OPAC-Modul APAC.EXE (das ist erlaubt).

Auch interessant ist die Möglichkeit, (evtl. nur bibliotheksintern) einen WWW-OPAC ( (cf.)) für die Benutzerarbeitsplätze einzurichten (Buzzword: Intranet).

4.6 Gibt es eine „WWW-Schnittstelle“?

Eine Capriccio-Datenbank läßt sich wie jede andere allegro-Datenbank mittels des zum Lieferumfang von allegro-C gehörenden avanti-Servers und den diversen existierenden standardisierten Zusatzpaketen ins WWW setzen. Eine Datenbank im WWW zu präsentieren erfordert aber stets das Zusammenspiel mehrerer Softwarekomponenten und sowie auch meist das von mehreren Verantwortlichen innerhalb der eigenen Institution. Eine „Installationsprozedur“ hierfür gibt es noch nicht.

Sobald ein Capriccio-Anwender seine Datenbank im WWW präsentiert, wird versucht werden, die Realisierung zusammen mit einem Erfahrungsbericht als Referenzanbindung vorzustellen.

Eine in anderem Zusammenhang erstellte Erörterung finden Sie unter
http://www.sub.uni-hamburg.de/cgi-bin/sub?hans/wwwcheck.htm, sowie auf den Seiten zum ersten allegro-WWW-Workshop 1997 in Bonn:
http://www.biblio.tu-bs.de/allegro/papiere/wwwork_1/index.htm,

4.7 Gibt es eine Z39.50-Schnittstelle?

Eine solche wird für allegro-C Ende 1998 verfügbar sein.

Die Entwicklung der Schnittstelle wird von der DFG gefördert, einen Zwischenbericht finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.biblio.tu-bs.de/allegro/z3950.htm.

4.8 Wie nutze ich die Normdaten-CD am besten?

Das ist ausgiebig in Kapitel 4 des Capriccio-Handbuchs beschrieben.

Beachten Sie aber auch, daß mit der Normdaten-CD ein eigenes Handbuch kommt, worin ausführlich erklärt ist, wie die Bildschirmausgabe der Retrievalsoftware zu interpretieren ist.

4.9 Gibt es eine Schnittstelle zur Textverarbeitung?

Nicht eigens für Capriccio, aber die Allegro-Standardparameter enthalten für diesen Zweck die „Drucker“-Treiber P-ASCII.APT, P-WORDP.APT und P-RTF.APT. Wenn Sie diese für die Produktion von Listen einsetzen, können Sie anschließend die produzierte Datei LISTE. mit einem Editor oder Textverarbeitungssoftware (WORD Perfect bzw. Word) weiterverarbeiten.

Der Export nach RTF (Rich Text Format) ist nicht besonders optimal und wird vermutlich bald durch eine eigene Capriccio-Variante abgelöst werden.

4.10 Gibt es Schnittstellen für Fremddaten-Im- und Export?

Für den Import von GKD-, PND- und SWD-Daten von der Normdaten-CD der Deutschen Bibliothek gibt es eigene Parameterdateien, die die Identnummern günstiger behandeln als die Parameterdateien des Standard-Allegro.

Ansonsten können Sie jede Import- oder Exportparameterdatei des Standardsystems nutzen, insbesondere etwa die Imporparameter MABDISK.AIM bzw. MAB2.AIM für den Import von ZDB- oder DNB-Daten von Diskette oder CD-ROM.

Bitte teilen Sie doch mit, wenn Sie für eine von Ihnen regelmäßig genutzte Fremddatenquelle mit diesen Parametern Erfolg oder Mißerfolg haben: Oft gibt es undokumentierte, subtile Änderungen in den Datenformaten, die anders nicht bemerkt und nachvollzogen werden können!

4.11 Was ist mit der Erwerbung?

Seit Version 15e sind die vom (separat zu erwerbenden) Allegro-Modul ORDER genutzten zusätzlichen Satztypen auch den Parameterdateien der Standardauslieferung von allegro bekannt, somit auch Capriccio.

Zu Bedenken ist allerdings, daß sich der Einsatz von ORDER erst ab einer gewissen Größenordnung der Erwerbungsabteilung lohnt, in kleinen Bibliotheken ist es oft effizienter, die Erwerbungskartei über Abrufzeichen und ansonsten über das allgemeine Katalogisierungsmodul zu führen.

4.12 Was ist mit der Ausleihe?

Seit Version 15e sind die vom (separat zu erwerbenden) Allegro-Modul ALF genutzten zusätzlichen Satztypen auch den Parameterdateien des Standard-Allegro bekannt, somit auch Capriccio.

Dieses Modul ist aber nur bei sehr großen Ausleihzahlen – etwa in öffentlichen Bibliotheken oder Universitätsbibliotheken – sinnvoll, wo an mehreren Arbeitsplätzen nur Ausleihverbuchung vorgenommen wird.

Für die Selbstausleihe durch Benutzer an separaten Rechnern gibt es das im Lieferumfang des Standard-Allegro enthaltene Modul ALFA: Ausleihe ist am OPAC per Selbstbedienung möglich, die Verbuchung der Rückgabe erfolgt durch das Bibliothekspersonal.

Oft ist es aber ausreichend, die sporadischen Ausleihen durch einen Vermerk in einer dafür gewählten Lokalkategorie zu kennzeichnen.

5 Probleme

5.1 Nach dem Start sehe ich Salat!

[Hatten Sie nicht zunächst allegro-C richtig installieren wollen?]

Falls Sie vergessen haben, auf einem Rechner den ANSI-Treiber zu installieren, sehen Sie typischerweise sehr viel ]1;32;47m und ähnliches.

Konsultieren Sie Kapitel 0.10.1.1 des Allegro-Systemhandbuchs.

5.2 Ich bekomme Meldungen mit „Umgebungsspeicher“

Der sogenannte Umgebungsspeicher muß ausgiebig genug dimensioniert sein (Capriccio benötigt ca. 100 Zeichen davon). Im Fall von Problemen ermitteln Sie bitte die derzeitigen Dimensionen (Standard: 128 Zeichen) und setzen den Wert entsprechend hoch. Die folgenden Beispiele gehen (als Beispiel) davon aus, daß Sie die Größe vom derzeitigen Wert auf den Wert 512 erhöhen müssen.

unter DOS
Die Datei config.sys im Wurzelverzeichnis Ihres Laufwerks C: sollte folgende Zeile enthalten:
shell=c:\command.com c:\ /e:512 /p

unter Windows 3.x
Im Windows-Systemverzeichnis (C:\windows) existiert die Textdatei system.ini. Lokalisieren Sie darin die Marke
[NonWindowsApp]
und fügen dahinter die folgende Zeile ein:
CommandEnvSize=512

unter Windows 95
Wenn Sie den Zugang zu den Startdateien von Capriccio über Verknüpfungen auf dem Desktop realisiert haben, müssen Sie in den Eigenschaften der Icons die Registerkarte emphSpeicher in den Vordergrund holen. Dort gibt es eine Einstellung „Anfänglicher Umgebungsspeicher“. Der Wert hierfür sollte nicht „automatisch“ sein, sondern etwa 512.

unter Windows NT
Sie können hier wie bei Windows 95 die Einstellungen in den Eigenschaften der Verknüpfung setzen (5).

Alternativ können Sie aber auch wie für DOS beschrieben vorgehen, allerdings ist die fragliche Datei die folgende:

%SYSTEMRoot%\SYSTEM32\CONFIG.NT
Als Shell sollten Sie cmd /e:512 einstellen.

Alternativ können Sie Ihre Verknüpfungen etwas indirekter realisieren: Statt etwa capri.bat tragen Sie ein:

cmd /e:512 /c capri.bat

5.3 Ich habe Probleme beim Drucken

Schwierig. Versuchen Sie zunächst einmal sicherzustellen, ob Ihr Drucker von DOS aus überhaupt ansprechbar ist. Gehen Sie in eine MS-DOS-Kommandoaufforderung und geben folgendes ein:

set >lpt1:
Nun müssen Sie das Blatt im Drucker manuell auswerfen und nachschauen, ob etwas gedruckt worden ist.

Allgemein

Unter Windows-Betriebssystemen und modernen Druckern gibt es tendenziell mehrere Programme, die abwechselnd auf einen Ganzseitendrucker zugreifen möchten. Eine früher einfache Aufgabe, jeweils nur einige Zeilen auf ein entsprechend kurzes Formular zu drucken (Karten!), ist daher inzwischen eher unmöglich: Typischerweise wird entweder ein ganzes Blatt gedruckt oder garnichts. Einen unvollständigen Ausdruck kann man nur unter bestimmten Bedingungen an einem lokal angeschlossenen Drucker realisieren, also nie über das Netzwerk. Konsequenz ist, für Kartendruckaufgaben einen eigenen Drucker anzuschließen (der dann die Maße der Karten kennt), oder Karten via den Einzelblatteinzug des Druckers zuzuführen, oder Papier zu verschwenden, oder zu druckende Titelaufnahmen ersteinmal zu sammeln und später komplett auszudrucken.

[Müssen Sie eigentlich Karten drucken?]

Windows

Capriccio benutzt nicht das DOS-Kommando PRINT, da dies u.U. so langsam ist, daß der Drucker denkt, die Übertragung sei zuende (Außerdem gibt es dieses Kommando in den Versionen nach 6.22 nicht mehr unbedingt).

Vielmehr wird eine print.bat eingesetzt, die die Daten an den Drucker kopiert. Es kann erforderlich sein, daß Sie die letzte Seite eines jeden Ausdrucks manuell auswerfen müssen.

Unter Windows 3.11 können Sie versuchen, die print.bat durch Umbenennen zu deaktivieren und damit Zugriff auf das print-Kommando des Systems zu bekommen. Beachten Sie dabei aber, daß das Kommando beim ersten Aufruf nach dem Ausgabegerät fragt, Sie das aber nicht sehen können. Am besten also fügen Sie dann auch noch die Zeile

print /D:lpt1:
in Ihre config.sys ein. Beachten Sie außerdem, daß Sie ein Fenster, aus dem heraus Sie drucken, erst dann schließen dürfen, wenn der Ausdruck tatsächlich beendet ist…

Windows 95 oder NT

hier gibt es stellenweise sehr mysteriöse Probleme. Erfahrungsgemäß ist es manchmal unmöglich, auf einen lokalen Drucker zu drucken. In diesem Fall müssen Sie den Drucker für das Netzwerk freigeben und damit verbinden (geht unter NT, auch wenn es dieselbe Maschine ist).

Achten Sie in jedem Fall darauf, daß unter den Details bei den Spool-Einstellungen das „Datenformat“ auf „RAW“ eingestellt ist.

5.4 Nach dem Beenden bleibt ein „totes“ Fenster zurück

In den „Eigenschaften“ der DOS-Box können Sie einstellen: „Nach Beenden schließen“.

5.5 OPAC-Überschrift

Bei Einsatz der Windows-Module und auch der DOS-OPAC-Module APAC oder ALCARTA stört: Im Anzeigebildschirm bzw. dem Fensterrahmen erscheint über dem Datensatz:

'Capriccio'-Demo-Datenbank

Abhilfe schafft: In der Indexparameterdatei CAP.API gibt es eine Zeile

|a="                         'Capriccio'-Demo-Datenbank"
Innerhalb der Anführungszeichen darf der Text beliebig angepasst werden. (Bearbeitung am besten via Cockpit (Menuepunkt „Dateien / Indexparameterdateien“).

5.6 Ich sehe unterschiedliche Zeichen, je nachdem, ob ich mein DOS-Fenster mit Capriccio groß oder klein mache

Capriccio benutzt den allegro-offiziösen „Ostwest-Zeichensatz“, der aber nur im Vollbild-Modus funktioniert.

5.7 Die Zeichendarstellung ist so scheußlich. Was kann ich tun?

Capriccio benutzt den allegro-offiziösen „Ostwest-Zeichensatz“, der ursprünglich für MS-DOS-Rechner mit gering auflösender Graphik konstruiert wurde und einen bibliothekarischen Zeichensatz nach DIN 31628 Stufe 2 realisiert. Bei heutigen Rechnern mit modernen nicht mehr das glatte Erscheinungsbild etwa der Systemzeichensätze. Es wird empfohlen, diesen Zeichensatz zu benutzen, und zwar einerseits deswegen, weil kein Systemzeichensatz einen bibliothekarischen Zeichensatz repräsentiert, und andererseits weil es für die zukünftigen Windows-Versionen von allegro-C exakt diesen Zeichensatz als True-Type-Zeichensatz allegro.ttf gibt.

Im Abschnitt „Anpassungen“ (cf.) wird beschrieben, wie Sie den Ostwest-Zeichensatz „abklemmen“ können.

6 Katalogisierung und Bedienung

6.1 Kategorie xx wird nicht richtig angezeigt

Das kann passieren und ist meist auf einen Fehler in den Parametern zurückzuführen. Bitte geben Sie Bescheid, der Fehler wird nach Möglichkeit ausgebaut.

Bitte beherzigen Sie unbedingt folgenden Rat:
Erfassen Sie nie Daten in ein unpassendes Feld, nur weil die Benutzung des eigentlich zutreffenden Feldes zu Problemen bei der Anzeige oder Indexierung führt. Damit sorgen Sie nur für zukünftige Probleme, mit denen Sie sich irgendwann wieder auseinandersetzen müssen, meist in Form einer manuellen Überarbeitung eines größeren Datenbestandes.

Die richtige Adresse für Fehlermeldungen ist:

Thomas Berger
Adolfstr. 100
53 111 Bonn

Tel.: 0228/633816
Fax: 0228/633820
e-mail: ThB.com@t-online.de

6.2 Wieviele Künster kann ich in einer Titelaufnahme erfassen?

Gut 200: (Fast) alle Zeichen sind als Folgebuchstaben für #36 legal. Beginnen Sie mit 09, nehmen Sie dann das Alphabet der Großbuchstaben und dann das der Kleinbuchstaben. Damit haben Sie schon etwa 60 Wiederholungen. Falls das nicht ausreicht, können Sie zusätzlich auf alle Interpunktionszeichen, Diakritika und Graphiksymbole ausweiten.

Alternativ sollten Sie aber stets überlegen, ob es bei solchen Mengen nicht angebracht ist, Teile der Vorlage als Unterbände oder unselbständige Bestandteile separat zu katalogisieren und in diesen Aufnahmen dann spezifsch entsprechend weniger Künstler zu vermerken.

6.3 Wie kann ich weitere Künstler ergänzen?

Sind bereits viele Künstler erfaßt, kann es u. U. schwer sein, noch einen freien Folgebuchstaben zu finden.

Auch während der Bearbeitung eines Datensatzes können Sie aus dem Editor heraus mit `E' erneut die Abfragemaske aufrufen. Dort gibt es unter „9 = Kategorien ergänzen“ eine Abfragemaske nach weiteren Künstlern.

6.4 Kann ich mehrere Formschlagworte benutzen?

Nein.

Wirklich Nein.

Außer: Sie bauen Schlagwortketten in #33ff, dort darf dann jede Kette ein natürlich ein eigenes Formschlagwort haben.

6.5 Wie kann ich eine Liste drucken?

Dies geht zunächst nur aus dem Cockpit heraus. Bitte konsultieren Sie die Abschnitte 6.1 und 6.2 des Systemhandbuchs oder Abschnitt 2.1.4 der Allegro-Ouvertüre.

6.6 Ich habe 'Ausstellung' eingegeben und sehe 'ausst'

Um bei der automatischen Expansion von Formschlagworten nicht zuviel vom knappen Platz auf dem Registerbildschirm zu verschenken, werden alle Formschlagworte, die „Ausstellung“ enthalten, bei der Indexierung abgekürzt. Don't panic…

7 Kleingedrucktes

7.1 Wem gehört Capriccio?

Capriccio besteht aus Parameterdateien, die einen teilweisen Ersatz für die Parameterdateien des Standard-allegro darstellen und normalerweise Modifikationen derselben sind.

Ohne das Standard-Allegro funktioniert Capriccio nicht, die Grundsoftware gehört dem Land Niedersachsen, das es in Amtshilfe (via die TU Braunschweig und in bestimmten Fällen die Büchereizentrale Lüneburg) Institutionen zur Verfügung stellt. Alle Parameterdateien können nur im Zusammenhang mit dem Kernsystem oder seinen Erweiterungen eingesetzt werden, insofern ist der Kreis der möglichen Nutzer relativ beschränkt.

Nach allgemeinem Verständnis sind die Standardparameter in der Public Domain, d.h. den Anwendern sind maximale Nutzungs- und Verwertungsmöglichkeiten eingeräumt. Die Parameterdateien von Capriccio sind Modifikationen der Standardparameter und erben deren Copyright. An den Stellen, wo die Capriccio-Parameter neue Funktionen implementieren, die einen eigenständigen Werkcharakter bilden, sind sie Free Software: Dies verpflichtet im Fall der Weitergabe, daß keine Copyrightnotizen zerstört werden dürfen und eigene Modifikationen gekennzeichnet werden müssen oder das Original zusätzlich weitergegeben werden muß, Für den eigenen Gebrauch haben Sie aber in jedem Fall volle Freiheit der Nutzung und Abwandlung.

7.2 Kostet Capriccio etwas?

Wenn Sie Geld meinen, ist die Antwort: nein. Capriccio ist umsonst und auch die kommenden Aktualisierungen werden umsonst bleiben. Vorbehalten bleibt allerdings, daß vielleicht irgendwann die Vervielfältigungs- und Versandkosten berechnet werden. Allerdings können Sie sich immer Capriccio auch von jemand kopieren, der es „hat“, da auch die Verteilung frei ist.

7.3 Darf ich eigene Veränderungen vornehmen (lassen)?

Gerne. Die Abfragemasken zum Beispiel sollte sogar jeder auf seine Bedürfnisse zurechtschneidern (das ist wirklich sehr einfach!). Aber auch bei der Unterstützung des Geschäftsgangs und von eigenen Sacherschließungssystemen muß eine Parametrierung, die sich so eng an eine quasi universelle Version wie die allegro-Standardparameter anlehnt, zwangsläufig Wünsche offen lassen und Raum für eigene Ausformungen geben.

Wenn Sie diese Veränderungen an Dritte weitergeben möchten, müssen Sie dabei nur beachten, daß die ursprünglichen Copyright-Vermerke von Ihnen nicht gelöscht oder modifiziert worden sind. Ergänzen der Vermerke ist aber natürlich erlaubt.

7.4 Brauche ich eine Campuslizenz für allegro-C?

Vermutlich nicht, außer Sie wollen die Lizenz für mehrere Bibliotheken nutzen.

Die normale Lizenz ist vollkommen ausreichend für den Betrieb von beliebig vielen Datenbanken auf beliebig vielen Rechnern, im Netzwerk oder auch nicht.

Hinweis für Neuabonnenten: Bei Bezug im vierten Quartal eines Jahres gilt das Abo typischerweise bereits für das folgende Jahr.

7.5 Aboverlängerung allegro-C

Aufgrund der eigenwilligen Amtshilfe-Konstruktion bei der Überlassung von allegro-C durch das Land Niedersachsen verlängert sich Ihr Abo nicht automatisch. Im vierten Quartal jeden Jahres gibt es als Anlage zu den aktuellen allegro-News jeweils einen Vordruck für die Abo-Verlängerung. Sie können dabei aussuchen, in welchem Jahr Sie die Rechnung haben möchten.

Oft ist es so, daß die Newsletter in Ihrer Verwaltung landen (wg. „administrativem Kontakt“) oder aus anderen Gründen nicht gelesen werden. Oft ist es auch so, daß der letzte Newsletter eines Jahres erst Anfang Januar des folgenden Jahres versandt wird. Falls Sie aber nicht in den ersten vier bis fünf Monaten eines Jahres einen Newsletter für das aktuelle Jahr bekommen haben, ist etwas schiefgegangen, nehmen Sie dann bitte Kontakt mit der Allegro-Entwicklungsabteilung auf und klären Ihren Abo-Status.

Die Lizenzbedingungen besagen übrigens, daß das Nutzungsrecht für allegro-C nur bei grobem Verstoß gegen die Überlassungsbedingungen erlöschen (6). Die Überlassungsgebühr ist aber gering und beinhaltet den viermal jährlich erscheinenden Newsletter, Support durch die Hotline der TU Braunschweig, Auslieferung der aktuellen Versionen, Zugang zum ftp-Server etc…

8 Anpassungen

8.1 Ostwest-Zeichensatz abklemmen

Falls es unbedingt sein muß: sowohl in der Startdatei cockpit.bat als auch in capri.bat gibt es jeweils einen Aufruf

... call ini_cap ostwest
der abzuändern ist in
... call ini_cap

8.2 Flip-Anzeige wegnehmen

Falls die ständigen Hinweise auf [a] - alternative Anzeige etc. stören: Die entsprechenden Stellen sind in der d-1cap.apr gekennzeichnet. Rücken Sie die zwischen

  %%%<*noflipdisplay>
...
  %%%</noflipdisplay>
eingeschlossenen Zeilen einfach um zwei Leerzeichen ein.

8.3 „Ausst.“

Um Platz zu sparen, wurden alle Unterschlagworte „…ausstellung …“ gekürzt. Falls dies stört, müssen in der cap.api (oder wie Sie sie benannt haben) die zwischen

  %%%<*!ausstellunglang>
...
  %%%</!ausstellunglang>
befindlichen Zeilen durch Einrücken deaktiviert und die korrespondierend zwischen
 -- %<*ausstellunglang>
...
 -- %</ausstellunglang>
liegenden Zeilen durch Ausrücken um exakt vier Zeichen ( -- , nicht für die umschließenden Zeilen %<...!) aktiviert werden.

Reindexieren („Index wiederherstellen“) ist erforderlich.

8.4 Ausstellungsorte

Nach längeren Diskussionen wurde beschlossen, die automatisch generierten Unterschlagworte für Ausstellungen nicht in der Form

Künstler / ausst / Ort <Jahr>
sondern in der verkürzten Form
Künstler / ausst / Jahr
zu indexieren. Falls Sie doch den Ort in den Indexeinträgen sehen möchten: In der cap.api (oder wie Sie sie benannt haben) die zwischen
  %%%<*!autoohort>
...
  %%%</!autoohort>
liegende Zeile durch Einrücken deaktiviert und die korrespondierend zwischen
 -- %<*autoohort>
...
 -- %</autoohort>
liegenden Zeilen durch Ausrücken um exakt vier Zeichen ( -- , nicht für die umschließenden Zeilen %<...!) aktiviert werden.

Reindexieren („Index wiederherstellen“) ist erforderlich.

8.5 Export anpassen

Sie können alle Exportparameter des Standardformats einsetzen. Für die Anzeige von Unselbständigen aus Zeitschriften ist in den Parametern durchgehend eine Änderung notwendig, da Sie ansonsten etwas Schmutz in der Ausgabe sehen.

Verändern Sie alle Zeilen, die mit

#70 ...
bzw.
#70 +#...
beginnen dergestalt, daß Sie in die Zeilen auch noch u__ aufnehmen (_ ist hierbei das „Klötzchen“ <alt>-22).